Monate: August 2016

Alexander….was?

Ratlosigkeit, Schweigen. Oft auch ein neugierig-fragendes „Ach ja, das ist doch…?“. Und eben „Alexander… was?“ So klingen die meisten Reaktionen, wenn ich gefragt werde, was ich denn so beruflich mache. Meine Antwort: Ich bin Lehrerin für Alexandertechnik. Ja, das ist ziemlich exotisch, es gibt nicht so viele von meiner Sorte. Gut, ich versuch’s mal auf die Schnelle. Ich beschäftige mich mit Themen wie Selbst-Gebrauch, Innehalten und Balance, erforsche Qualität in Bewegungsprozessen, denke viel über anatomische Details nach. Sehe ich da immer noch ein ratloses Gesicht bei Ihnen? Zu Recht 🙂 Aber das ist tatsächlich die Krux mit der Alexandertechnik: so ein paar Schlagworte sind nicht wirklich erhellend.  Auch im Gespräch suche ich oft nach passenden Erklärungen. Was mir nicht immer gelingt, häufig löse ich noch mehr Fragezeichen beim Gegenüber aus. Das kann für alle Beteiligten anstrengend sein. So hat mir mal ein Kollege gestanden, daß er auf die Frage nach seinem Beruf auch schon „Tischler“ geantwortet hat. Da wissen dann alle, woran sie sind… Ich für meinen Teil habe beschlossen, daß ich es stattdessen mit …