Monate: September 2016

Was Radfahren mit Gewohnheiten zu tun hat? Jede Menge...

Nach-Gedacht

Vor einigen Tagen habe ich meinen ersten Alexandertechnik-Kurs für die Volkshochschule gegeben. So ein erstes Mal ist ja immer eine spannende Sache! Es hat aber alles gut geklappt: meine Aufregung hielt sich in Grenzen, der Raum war schön und geeignet, die Teilnehmenden pünktlich und interessiert. Und ich wage jetzt mal die Behauptung, daß wir alle Spaß hatten an dem Abend. Weshalb mich das Ganze dann heute noch beschäftigt? Wegen einer Frage, die ein Teilnehmer gestellt hat. Gewohntes Es ging um das Thema Gewohnheiten, um’s Radfahren, Aufsteigen IMMER von links. Da ich eine große Freundin des Experiments bin, plädierte ich dafür, es doch auch mal von der anderen Seite zu probieren. Und dann kam die Frage: „Warum sollte ich das tun? Ich muß es doch gar nicht von beiden Seiten können!“ Gut, ich hab’s dann auf die Schnelle mit „Spaß haben“ und so begründet, aber das Thema hat mir keine Ruhe gelassen. Oder Neues? Also: warum sollten wir etwas, das wir bereits können, anders machen? Irgendwann bei meinem Nach-Denken darüber ist mir dann u.a. klar geworden, …

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Über- oder unterfordert?

Wenn Sie mal so ganz allgemein über menschliche Körper nachdenken… Welche Teile sind Ihrer Meinung nach oft unterfordert? Falls Sie jetzt spontan „Der Kopf!“ geantwortet haben, würde ich Sie bitten, vielleicht noch mal über meine Frage nachzudenken. Nicht, daß Sie da von sich auf andere schließen 😉 Sie können auch einfach auf das Bild schauen, dann sehen Sie gleich, worauf ich hinaus will. „Oh, die Füße!“sagen Sie nun vermutlich, „Ist da nicht immer von Überlastung die Rede? Von Senk-, Spreiz- und Plattfüßen oder anderen schmerzhaften Dingen?“ Ja… aber lassen Sie uns mal gemeinsam weiter überlegen. Anatomisches So ein Fuß besteht in der Regel aus 26 Knochen und Unmengen an Sehnen und Bändern und Muskeln. Details verrät Ihnen gerne Wikipedia. Es gibt ein Längs- und ein Quergewölbe, Ihre Füße berühren im Idealfall an drei Punkten den Boden: mit dem Ballen unterhalb des großen Zehs, dem gegenüberliegenden Ballen unter dem kleinen Zeh und mit dem Fersenbein. Das ist der kurze, kräftige Knochen hinter Ihrem Sprunggelenk. Noch idealer wäre es, wenn sich Ihr Körpergewicht gleichmäßig auf diesen Punkten …